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Bright Spots

Neue Studie zeigt gute Initiativen

5/8/2026 Eine neue internationale Studie "Bright spots in peatland conservation, rewetting and restoration", veröffentlicht in Ambio, zeigt neun Handlungsfelder und Initiativen, die bereits heute erfolgreich Moore schützen, wiedervernässen und nachhaltig nutzen.
Die zentrale Erkenntnis: Erfolgreicher Moorschutz hat viele Gesichter. Entscheidend sind die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und lokalen Gemeinschaften sowie der Mut, neue Wege zu gehen.
Beispiele dafür reichen von großflächigen Wiedervernässungsprogrammen in Indonesien über gemeinschaftliche Renaturierungsprojekte in Malaysia bis hin zu innovativer Paludikultur und Kunstprojekten, die Menschen wieder mit Moorlandschaften verbinden.
Sie machen deutlich, dass Wiedervernässung und nachhaltige Nutzung von Mooren bereits heute funktionieren und wertvolle Beiträge zum Klima- und Biodiversitätsschutz leisten können.
Die Studie wurde gemeinsam von Forschenden der Universität Greifswald – Partner im Greifswald Moor Centrum und Mitgliedern des Sonderforschungsbereichs WETSCAPES2.0 – sowie dem Copernicus Institute of Sustainable Development an der Universität Utrecht geleitet.

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Fentastisch!

Übergabe der Fördermittel für das Moorzentrum: Bundesumweltminister Carsten Schneider, Susanne Abel (GMC), Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (Foto: Tom Kirschey)

Förderung für GMC

08/07/2026  Im Rahmen einer auswärtigen Kabinettssitzung der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern mit Vertreter*innen der Bundesregierung in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns beim Bund in Berlin am 7. Juli 2026 haben Bundesumweltminister Carsten Schneider und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig einen Förderbescheid zum Ausbau der Moorforschung an die Universität Greifswald übergeben. Seit Juli 2026 fördert das Bundesumweltministerium das Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 14 Millionen Euro. Die Förderung schafft die Grundlage für die Weiterentwicklung der Moorforschung sowie den Aufbau des Greifswald Moor Instituts (GMI). Mehr in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums und der Pressemitteilung der Universität Greifswald.

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Paludikultur-Newsletter 2/2026

Jetzt lesen!

06/07/2026  Die neue Ausgabe des Paludikultur-Newsletters ist raus.

Die Themen dieser Ausgabe:

•    Erfrischend: Moore und Bier

•    Doppelter Klimavorteil: Moor und PV

•    Interview zu Mücken, Moor und Mythen

Weitere Inhalte sind unter anderem: ein neues Infopapier zur Bedeutung von Mooren und Wasserressourcen, Informationen zur aktuellen Workshopreihe für Fachinteressierte und das Aftermovie der Konferenz RRR2025.

Der Newsletter wird vom Projekt PaludiZentrale bereitgestellt und finanziell unterstützt durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

Mehr Themen und aktuelle Termine im Veranstaltungskalender

Wir sind gerne in Kontakt mit unseren Lesern. Welche Themen können wir im Paludikultur-Newsletter aufnehmen, welches Feedback haben sie an uns? Gerne per E-Mail schreiben an communication@greifswaldmoor.de.

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Global Peatlands Initiative

Güeppi Sekime National Park Crédito © Diego Pérez  WWF Peru

Partnertreffen in Peru

04/07/2026  Um mehr für die Moore zu erreichen, bemühten sich mehr als 100 Teilnehmer beim jüngsten 4. Partnertreffen der Global Peatlands Initiative (GPI4) in Lima/Peru darum, in einem einem intensiven dreiseitigen Wissensaustausch diese Bereiche miteinander zu verknüpfen:

  • Feldforschung in abgelegenen und schwer zugänglichen Gebieten,
  • jahrzehntelange Arbeit mit lokalen Gemeinschaften
  • wachsende Erfahrungen mit Finanzinstrumenten und nationalen politischen Prozessen

Vertreter*innen indigener Völker sowie Regierungsvertreter*innen vieler Länder berichteten über ihre Erfahrungen bei der Integration von Mooren in nationale Rechts-, Planungs- und Überwachungssysteme.
Ergänzt mit traditionellen Tänzen aus Peru und der wunderbaren kulturellen Darbietung von Musikern aus der Demokratischen Republik Kongo – machte das Treffen einen entscheidenden Punkt deutlich: Moore haben eine reiche kulturelle Dimension – sie werden nicht allein durch wissenschaftliche Fakten gerettet, sondern auch durch Kunst, Emotionen und Liebe.
Mitglieder des Greifswald Moor Centrum stellten ihre Arbeit vor zu:

  • wissenschaftlichen Ergebnissen der Moorforschung, darunter die „Global Peatland Map“, den „Global Peatland Hotspot Atlas“ und die „Peatland Breakthrough Targets“,
  • Instrumenten und Mechanismen zur Unterstützung der Einbindung von Mooren in NDCs und NBSAPs,
  • die Europäische Peatlands Initiative,
  • Torfbildung und langfristige Kohlenstoffspeicherung,
  • sowie zu zentralen Konzepten und Definitionen für die Renaturierung und Wiedervernässung von Mooren.

Das vierte Treffen der Partner der Global Peatlands Initiative in Peru bekräftigte, dass der Schutz von Mooren entscheidend für das Klima, die Artenvielfalt und die Lebensgrundlagen ist. Von der Wissenschaft bis hin zu gemeindebasierten Maßnahmen ermöglichte GPI4 den Partnern, Erfahrungen auszutauschen, Allianzen zu stärken und eine gemeinsame Agenda für diese lebenswichtigen Ökosysteme voranzutreiben. Ihre Beiträge zu einer 10-Jahres-Strategie für die GPI werden in Kürze vorliegen.

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Erste Paludi-Summer School

Teilnehmende der Paludi-Summer School im Feld

Torf unter den Fingernägeln, neue Ideen im Kopf

29/06/2026 20 Nachwuchswissenschaftler*innen aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz, davon viele aus PaludiNetz-Projekten, kamen im Juni für zehn Tage zur ersten Paludikultur Summer School zusammen. Diese wurde organisiert vom Projekt PaludiZentrale, einer Zusammenarbeit zwischen dem Thünen-Institut sowie der Universität Greifswald und der Michael Succow Stiftung, beide Partner im Greifswald Moor Centrum.

Zwischen dem Beginn der Summer School in Braunschweig und dem Ende in Greifswald erwartete die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm entlang eines breiten Spektrums paludikulturrelevanter Themen. Den Kern bildeten die Grundlagen organischer Böden, Moorhydrologie, Biodiversität, Treibhausgasmessungen sowie die sozioökonomischen und technischen Aspekte der Paludikultur. Ergänzt wurden die theoretischen Einheiten durch Laborbesuche und Exkursionen, die zahlreiche Gelegenheiten boten, das Gelernte durch Anschauung zu vertiefen oder direkt in die Praxis umzusetzen. Zusätzlich ermöglichte die Postersession einen intensiven Austausch unter den Teilnehmenden, aber auch mit Forschenden des Thünen-Instituts, die an der Präsentation der Forschungsarbeiten teilnahmen (Link zu den Interviews). So verließen die Teilnehmenden die Summer School nicht nur mit Torf unter den Fingernägeln, sondern auch mit vielen neuen Fragen zur optimalen Platzierung von Eddy-Kovarianz-Messtürmen und den Herausforderungen hydraulischer Leitfähigkeitsmessungen.

Die Exkursionen führten zu einer Vielzahl von Standorten innerhalb des PaludiNetzes. Zu den Höhepunkten gehörten der Besuch bei MOOSland mit der Beobachtung einer Torfmoosernte und bei RoNNi, wo die Vorbereitungen für die Pflanzung von Rohrkolben in vollem Gange waren. Ergänzt wurde dieses durch die Schilfkulturen des Projekts PaludiMV und einem etablierter Rohrkolben-Anbaustandort in Neukalen sowie mehrere Flächen des Moorboden-Monitorings (MoMoK). Den Abschluss bildete ein naturnahes Niedermoor im Peenetal, ein potenzieller zukünftiger Lebensraum für Umsiedlungsmaßnahmen des Seggenrohrsängers. Die Exkursionen machten die Inhalte aus Seminarraum und Labor greifbar und zeigten die Vielfalt der Ansätze, die derzeit im Bereich der Paludikultur entwickelt und erprobt werden.

Neben dem fachlichen Programm blieb viel Raum für lebhafte Diskussionen, interaktive Spiele, Rollenspiele zum Perspektivwechsel, einen Besuch der Moorbibliothek sowie zahlreiche gemeinsame Aktivitäten. Darüber hinaus wurden die Teilnehmenden eingeladen, kreativ über die Zukunft der Paludikultur nachzudenken und ihre Hoffnungen, Träume und Visionen für mögliche „Paludi Futures“ zu teilen. Die Ideen reichten von innovativen Wertschöpfungsketten für Paludi-Biomasse mit magischen Sortiermaschinen über groß angelegte, immersive Paludikultur-Parks und revolutionäre lokale Infrastrukturen bis hin zur stärkeren Verankerung der Paludikultur im gesellschaftlichen Bewusstsein mit der „Paludi-Barbie“ in Watstiefeln. Andere Visionen betrachteten die Zukunft der Moore sogar aus der Perspektive einer Libelle. Auf ihre Weise war die Summer School damit selbst ein erster Schritt in Richtung dieser Zukunftsvisionen. Durch das Zusammenbringen von Fachwissen, Neugier und Leidenschaft aus unterschiedlichen Universitäten, Organisationen und Ländern entstanden neue Netzwerke, frische Ideen und spannende Kooperationen. Es wurden Freundschaften geschlossen, Perspektiven erweitert und eine neue Generation von Moorfachleuten ging mit neuer Motivation und Optimismus für die zukünftige Entwicklung der Paludikultur zurück nach Hause.

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Wer von Dürre spricht, muss über Wasser reden

Zweigeteiltes Bild von Dürre und Wiedervernässtem Moor (KI-Generiert)

Neues Informationspapier des GMC

28/06/2026  Nasse und wiedervernässte Moore leisten einen wichtigen Beitrag, um Landschaften widerstandsfähiger gegenüber zunehmenden Trockenperioden und Extremwetterereignissen zu machen. Zwar bleiben die Niederschlagsmengen insgesamt ähnlich wie bislang, aber sie sind ungleicher verteilt. Extremwetterereignisse wie Starkregen und lange trockene Perioden nehmen zu.

Wie Moore den Landschaftswasserhaushalt regulieren, welche Faktoren ihre Wasser­speicherfähigkeit bestimmen und welche Rolle Wiedervernässung für Hochwasser- und Klimaschutz spielt, wird in einem aktuellen Infopapier näher erläutert. Darin wird auch aufgezeigt, unter welchen Bedingungen Wiedervernässung erfolgreich umgesetzt werden kann und welche Herausforderungen bestehen.

Für den Klimaschutz ist die Wiedervernässung zentral: Um das Ziel der Netto-Null-Emissionen bis 2045 zu erreichen, müssten jährlich etwa 80.000 Hektar Moor wiedervernässt werden. Entscheidend ist dabei insbesondere der Rückbau künstlicher Entwässerungssysteme.

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Brasilien für Peatland Breakthrough

BU: Brazil's National Committee for Wetlands (CNZU) meeting on Peatland Breakthrough (Photo: Luiza Tedesque)

Bald in Vorreiterrolle?

19/06/2026 Brasilien unternimmt wichtige Schritte, um eine Vorreiterrolle im Rahmen der „Peatland Breakthrough“-Initiative einzunehmen – einer globalen Initiative zur Beschleunigung des Schutzes, der Renaturierung und der nachhaltigen Bewirtschaftung von Mooren weltweit.
Brasilien beherbergt die weltweit größte bekannte Fläche an tropischen Mooren, die sich über etwa 226.000 km² im Amazonasgebiet, im Cerrado, im Pantanal, im Atlantischen Regenwald, in der Pampa und in den Küstenregionen erstrecken. Trotz ihrer globalen Bedeutung finden Moore in der brasilianischen Umweltgesetzgebung, der Treibhausgasberichterstattung sowie der nationalen und internationalen Klimapolitik kaum Beachtung, wie 53 brasilianische Forscher in einem offenen Brief kritisierten.

Der Nationale Ausschuss für Feuchtgebiete (CNZU) Brasiliens hat nun dem Umweltministerium empfohlen, die „Peatland Breakthrough“-Initiative offiziell zu unterstützen und die Übernahme einer Vorreiterrolle als „Champion Country“ zu prüfen. Die Empfehlung ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Anerkennung von Mooren in der brasilianischen Klima-, Biodiversitäts- und Wasserpolitik.
„Das sind großartige Neuigkeiten für die globale Moorgemeinschaft – angestoßen durch die Klimakonferenz COP30 in Belém hat sich der Austausch mit Moorwissenschaftlern und Naturschützern in Brasilien intensiviert, und wir sind begeistert und sehr dankbar für das Interesse und das Engagement des Landes, sich den globalen Maßnahmen zum Schutz der Moore anzuschließen“, sagte Dr. Franziska Tanneberger, Direktorin des Greifswald Moor Centrum, die zur Teilnahme an der Sitzung des Nationalen Ausschusses für Feuchtgebiete eingeladen worden war.

„Die vom Nationalen Ausschuss für Feuchtgebiete abgegebene Empfehlung spiegelt Brasiliens wachsende Anerkennung von Mooren als strategische Ökosysteme für die Klimaregulierung, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Wasserversorgungssicherheit wider“, sagte Dr. Suelma Ribeiro Silva vom Chico-Mendes-Institut für den Erhalt der biologischen Vielfalt (ICMBio).
Sollte die Empfehlung angenommen werden, würde sich Brasilien neben Peru, Uganda und Deutschland als Vorreiterland der Initiative „Peatland Breakthrough“ anschließen und damit die internationale Zusammenarbeit beim Schutz, der Renaturierung und der nachhaltigen Bewirtschaftung von Torfmooren stärken.

Über den „Peatland Breakthrough“
Der „Peatland Breakthrough“ ist ein globaler Aufruf zum Handeln unter der Federführung von Wetlands International, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Greifswald Moor Centrum, der in enger Abstimmung mit der Global Peatlands Initiative und in Zusammenarbeit mit der Konvention über Feuchtgebiete entwickelt wurde. Zu den immer zahlreicher werdenden Partnern zählen: das Global Environment Centre, das Landscape Finance Lab, RE-PEAT und The Nature Conservancy.
Der „Peatland Breakthrough“ weist durch drei globale Ziele einen klaren Weg in die Zukunft:

  • Den anthropogenen Verlust von nicht entwässerten Mooren bis 2030 stoppen.

  • Bis 2030 sollen mindestens 30 Millionen Hektar Torfmoore wiedervernässt und renaturiert werden.

  • Bis 2030 sollen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und sinnvolle Nutzung geschaffen werden, und bis 2050 soll diese in allen Mooren umgesetzt sein.

von Berit Krondorf (Kommentare: 0)

Photovoltaik & Moor

Warum es (manchmal) Sinn macht

18/6/2026 Photovoltaik in wiedervernässten Mooren hat neben reduzierten CO₂-Emissionen und dem Erzeugen erneuerbarer Energie einen dritten positiven Effekt, wie eine neue Studie, die in „Ecological Solutions and Evidence“ der British Ecological Society veröffentlicht wurde zeigt: Auch die Artenvielfalt profitiert davon.

Untersuchungen an einem Solarpark auf einem wiedervernässten Moor zeigten, dass der Standort Lebensraum für mehrere bedrohte Vogelarten mit einer ungewöhnlichen Artenzusammensetzung bietet, die mit landwirtschaftlichen, Feuchtgebiets- und sogar Waldökosystemen in Verbindung steht. Das Einrichten der Fläche wurde durch ein kürzliches Programm der deutschen Bundesregierung unterstützt, das Landbesitzern die Installation von Solarmodulen und die Wiedervernässung des Geländes vergütet und ihnen so eine alternative Einnahmequelle bietet.

Die Autoren betonen jedoch ausdrücklich, dass Photovoltaikanlagen auf Mooren nur ein mögliches Instrument ist, um Wiedervernässung von Mooren zu unterstützen. Sie sind nicht für die Umsetzung auf jedem Moor gedacht, sondern erfordern jeweils eine Einzelfallprüfung.

Mehr zur Forschung im Bereich Photovoltaik auf Mooren finden Sie in diesem Feature-Artikel der British Ecological Society.

von NK (Kommentare: 0)

Ein Jahr in Mooren

Komm mit nach Melow!

17/06/2026  Jeden Monat entdecken wir gemeinsam Moore in unterschiedlichem Zustand - naturnah, genutzt, degradiert oder wiedervernässt. Dabei geht es um Biodiversität, Nutzungsgeschichte, Klimaschutz und Renaturierung. Am 5. Juli geht die Exkursion ins Moor auf Melow. Das ist von außen unscheinbar, im Inneren überraschend vielfältig: Schilf, Blüten, seltene Arten und unterschiedliche Moortypen erwarten euch auf dieser Exkursion durch Ried und Röhricht. Wo der Weg endet, ist nicht immer klar – genau das macht den Reiz aus. Zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Picknick unter dem Weißdorn auf der Halbinsel Melow.

🔹Sonntag, 05. Juli | 10:00–13:00
🔹Treffpunkt: Parkplatz am Sportfischerverein Zarrendorf (bitte Fahrgemeinschaften bilden)
🔹Leitung: Carl Barnick, Andreas Haber@succowstiftung)
🔹Mitbringen: Gummistiefel, Picknick, Neugier – und keine Angst vor Wildschweinen.

Hier gibt es mehr Informationen zu 1 Jahr in Mooren und der Anmeldung.

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EDELNASS Workshop

3 Jahre Forschung zu Nasswiesenbiomasse

16/06/2026 Was lässt sich aus Nasswiesenbiomasse herstellen – und wie können daraus tragfähige Wertschöpfungsketten entstehen? Nach drei Jahren Forschung stellt das EDELNASS-Projekt seine Ergebnisse dazu vor.

Beim Abschluss-Workshop am 23. Juni 2026 am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie dreht sich alles um die Nutzung von Nasswiesenbiomasse für Papier, Basischemikalien und weitere biobasierte Produkte. Forschende präsentieren ihre Erkenntnisse und diskutieren gemeinsam mit Praxisakteuren, welche Chancen und Herausforderungen für die zukünftige Nutzung nasser Moor- und Feuchtgebietsbiomasse bestehen. Neben den Projektergebnissen stehen insbesondere der Austausch und der Blick nach vorn im Mittelpunkt: Welche nächsten Schritte braucht es, damit innovative Produkte und Wertschöpfungsketten aus nasser Biomasse den Sprung in die Praxis schaffen?

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr (Empfang ab 10 Uhr) und endet um 16 Uhr. Im Anschluss können Interessierte Labore und Anlagen des ATB besichtigen. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich. Weitere Informationen und Anmeldung: Online Formular