Kämpferinnen und Königinnen

Ekaterina Galkina, Mady Murie, Betje Polak – die Namen sagen Ihnen nichts? Ändern Sie das!

Galkina rettete mit ihrem Moorwissen während des 2. Weltkrieges Menschen im belagerten Leningrad. Murie verdoppelte die Schutzgebiete der Arktis. Polak legte unter schwersten Bedingungen die Grundlagen der Moorforschung in den Tropen.
Moorkundler und Bibliophil Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joosten stellt diese und weitere Heldinnen der Moore bei den Literaturabenden 2020/21 in der Greifswalder Moorbibliothek (Peatland and Nature Conservation International Library, PeNCIL) vor.

Termine

21.10.2020

Tatjana Yurkovskaya:
90 Jahr führend in russischen Mooren

18.11.2020

Mardy Murie:
der Kampf um das Arctic Wildlife Refuge (Alaska)
(Corona-bedingt abgesagt - wird voraussichtl. im April 2021 nachgeholt)

16.12.2020

Hermine Overbeck-Rohte, Paula Modersohn-Becker, Anna Klein und andere:
Malerweiber im Moor

13.01.2021

Selma Ruoff:
zwischen Deutschland und Russland mit dem Verstand einer Wissenschaftlerin und der Seele einer Poetin

10.02.2021

Ekaterina Galkina:
die Entwicklung der landschaftsökologische Moorkunde während der Leningrader Blockade (1941-1944)

10.03.2021

Betje Polak:
die Königin der Tropenmoore (Queen of tropic peatlands) (Veranstaltung in Englisch)

Mittwoch ist Moorabend im Goldzimmer der Ellernholzstr. 1/3 von 19-21 Uhr. Das Tragen eines Mundschutzes als Maßnahme gegen Covid-19 ist Pflicht. Die Teilnahme ist kostenlos, doch jeweils auf zehn Teilnehmer begrenzt. Anmeldungen mit Nennung des präferierten Termins per Mail an bibliothek@ greifswaldmoor.de, eine Bestätigung erfolgt. Es gilt “first come, first served”! Während der Veranstaltung werden Ton- und Bildaufnahmen gemacht.

PeNCIL, die weltweit einzigartige Spezialsammlung auf dem Gebiet von Mooren und Naturschutz, umfasst 25.000 Publikationen und wächst weiter. Viele sind inzwischen katalogisiert und über das Inventarsystem OPAC der Greifswalder Universitätsbibliothek zugänglich. PeNCIL wird gefördert durch die Bernhard und Ursula Plettner Stiftung und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.