Aktuelles

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Torf unter Wasser

Torf unter Wasser

Anmeldung für Workshop ab sofort möglich

04/05/2018  Das Programm des kommenden Workshops zur Renaturierung von Mooren „Torf unter Wasser“, der vom 5.- 6. September im Nord-Osten Deutschlands stattfinden wird, ist fertig:

Der Workshop befasst sich mit der Biochemie von Kohlenstoff und Nährstoffen, Emissionshandel, wie auch der Biodiversität und biologischen Entwicklung von Überflutungsmooren. Mehr Informationen sind unter www.wetscapes.de/peatunderwater verfügbar. Der Anmeldeschluss ist am 01. Juni 2018.

 

100% Seggenrohrsänger

100% Seggenrohrsänger

Neues Handbuch zu Ökologie und Schutz

14/04/2018  Ein internationales Team, das Aquatic Warbler Conservation Team (AWCT), legt sich seit 20 Jahren für den Schutz des Seggenrohrsängers ins Zeug. Neben dem Jubiläum, begangen vom 12.-15. April in Brodowin, gab es noch etwas zu feiern: Das Team stellte das druckfrische “Aquatic Warbler Conservation Handbook” vor. Es fasst den aktuellen Wissensstand zu Ökologie, Habitatmanagement und Schutz des Seggenrohrsängers zusammen und enthält Beiträge zweier GMC- und AWCT-Mitglieder - Franziska Tanneberger und Cosima Tegetmeyer.
Das AWCT ist ein kleines, informelles Netzwerk von Wissenschaftlern aus allen Verbreitungsländern dieser Moor-Vogelart – und eine Erfolgsgeschichte. Gegründet von Martin Flade, bis heute AWCT-Vorsitzender, initiierte es ein Memorandum of Understanding zum Schutz des global bedrohten Seggenrohrsängers (Acrocephalus paludicola) unter der Bonner Klimakonvention (2003). Das Team entwickelte bisher acht LIFE-Projekte zum Schutz des Seggenrohrsängers und zahlreiche weitere Projekte. Jährliche Exkursionen zu Brut- oder Überwinterungsgebieten des kleinen Singvogels gehören zur AWCT-Tradition und ließen ein engagiertes und inspirierendes Team zusammenwachsen.

 

Schilf im Kessel, Torf auf dem Teller

Schilf im Kessel, Torf auf dem Teller

Cover Porstlarte "Moor muss nass!"

GMC-Wanderausstellung im BfN in Bonn

19/04/2018  Vom 23. April bis 24. Mai ist die Wanderausstellung Moor, Klimaschutz und Paludikultur des Greifswald Moor Centrum im Foyer des Bundesamtes für Naturschutz (Konstantinstr. 110) in Bonn zu sehen. Sie erklärt, welchen Beitrag nasse Moore für den Klimaschutz leisten und wiedervernässte Flächen sich nachhaltig nutzen lassen. Die Wanderausstellung wurde ist Teil des MoorDialog, einem Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative

Moor-Seminar von GMC und LUNG

Moor-Seminar von GMC und LUNG

Anmeldungen jetzt möglich

12/04/2018  Die Tagung „Landschaftsökologische Grundlagen der Moorkunde“ am 7. Juni richtet sich an Mitarbeiter von Forst- und Naturschutzverwaltung. Kostenfrei bietet sie praxisnahe Information z.B. zu Moortypen und ihrer Klassifizierung, zu ihrer Bedeutung für Biodiversität, Wasserhaushalt und Klimaschutz. Neben ihrem Schutz ist auch die mögliche nachhaltige Nutzung nasser Moore, genannt Paludikultur (lat. palus der Sumpf, cultura die Bewirtschaftung) ein Thema der Tagung. Diese findet von 10-17 Uhr in der Viehhalle (Speicherstraße 11, 18273 Güstrow) statt, gemeinsam organisiert von der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung am Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) und dem Greifswald Moor Centrum. Anmeldungen sind bis 31.5. per Anmeldeformular.

 

Moore, Messgeräte und viel Begeisterung

Moore, Messgeräte und viel Begeisterung

Wetscapes stellt sich Birgit Hesse (Bildungsministerin  M-V) vor

WETSCAPES stellt sich der Bildungsministerin vor

23/03/2018  Als letzte der fünf Exzellenzinitiativen in M-V besuchte die Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) am 23. März das Projekt WETSCAPES. Mit ihr kamen zwei weitere Landtagsabgeordnete der SPD – der Fraktionsvorsitzende Thomas Krüger und der hochschulpolitische Sprecher Dirk Stamer. WETSCAPES-Mitarbeiter von Doktoranden bis Professoren berichteten von den Feldforschungen, führten ihre Meßgeräte vor, erläuterten erste Erkenntnisse von wiedervernässten Mooren und zeigten erfolgreiche Paludikultur-Produkte. Thomas Krüger betonte die Bedeutung des Themas für das Land und verwies auf einen erfolgreichen Paludikultur-Betrieb in seinem Wahlkreis. Birgit Hesse erklärte zu Abschluss der Veranstaltung, dass sie nun verstanden habe, wie wichtig Moore sind und dass sie gespürt habe, mit welch großer Begeisterung in WETSCAPES gemeinsam geforscht wird.

 

Start für KLIBB

Start für KLIBB

Paludikultur und Naturschutz vereinbaren

01/03/2018  Wie Paludikultur naturschutzfreundlich gestaltet werden kann, das klärt das neue GMC-Projekt „KLIBB - Klimaschonende, biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung von Niedermoorböden“. Bis Oktober 2019 wird das vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Projekt Wissen zu den Effekten von Paludikultur auf Biodiversität sammeln. Dabei wird es auch erarbeiten, wie Fehlentwicklungen frühzeitig vermieden werden könnten und welche zusätzlichen Naturschutz-Leistungen der Landwirte bei Paludikultur wie honoriert werden müssten. KLIBB ist eine Kooperation der Universität Greifswald mit der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).