Aktuelles

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Algenfarn bis Wasserminze

Algenfarn bis Wasserminze

Führung durch neue GMC-Ausstellung im Greifswalder Paludarium (Bild: greifswaldmoor )

Neu: Rundgang zu 40 Pflanzen im Greifswalder Paludarium

23/07/2017  Lebensmittel, Futter, Energieträger und Baustoffe können Pflanzen aus Mooren liefern, gleichzeitig das Klima schützen und Biologische Vielfalt garantieren. Schilf für Dachreet ist ein bekanntes Beispiel. Doch wer weiß, dass Wollgras zu Kissenfüllung taugt, Sonnentau bei Atemwegserkrankung hilft, Torfmoos Torf im Garten ersetzen kann oder aus Samen der Wassernuss Mehl gewonnen wurde? Die neue Ausstellung „Paludikultur- Bewirtschaftung nasser Moore“ macht 40 Beispiele von Feuchtgebietspflanzen und ihrer möglichen Verwendung bis zum Oktober im Botanischen Garten Greifswald und im Arboretum erlebbar. 40 Besucher kamen am Sonntag 23. Juli zur Eröffnungsführung durch die Biologin Susanne Abel.

 

 

9 x neu: Infoflyer zu Paludikultur

9 x neu: Infoflyer zu Paludikultur

Neun Flyer zu Paludikultur

Kostenfrei als Download oder Print

13/07/2017  Mehr über Moor sprechen – das möchte das Projekt MoorDialog. Damit alle Interessierten mitsprechen können, muss es auch den aktuellen Stand der Forschung zu Mooren, ihrer möglichen Nutzung, und Klimaschutz vermitteln. Neun Flyer informieren jetzt zu Paludikultur auf Hoch- und auf Niedermoor allgemein, zur Nutzung von bestimmten Pflanzen (Schilf, Rohrglanzgras, Rohrkolben, Torfmoos) oder auch von Wasserbüffeln. Die Flyer stehen als Download auf der Website des MoorDialog zur Verfügung. Printexemplare können Sie kostenfrei per E-mail an communication(at)greifswaldmoor.de anfordern.

 

 

Moorbibliothek PeNCIL regional vernetzt

Moorbibliothek PeNCIL regional vernetzt

Digitale Bibliothek M-V eröffnet

19/06/2017  Die Peatland and Nature Conservation International Library (PeNCIL) des Greifswald Moor Centrum ist jetzt Teil der gemeinsamen, zentralen Präsentationsplattform für die digitalisierten Kulturgüter des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern präsentiert spartenübergreifend Sammlungen aus Archiven, Bibliotheken, Museen und Universitäten. Sie stellt diese kulturhistorisch bedeutsamen Quellen für den privaten und wissenschaftlichen Gebrauch kostenlos zur Verfügung. Derzeit umfasst die Digitale Bibliothek elf Archive, acht Bibliotheken, zwei Museen und mehrere wissenschaftlichen Sammlungen mit insgesamt fast 30.000 Objekten mit rund 3,2 Millionen digitalisierten Seiten.

 

 

„RUMOOREN!“

„RUMOOREN!“

Mires and Peatlands of Europe

Künstlerischer Wettbewerb – Ausschreibung läuft!

07/06/2017  Unter dem Titel RUMOOREN! - Kunst trifft Moor will das Greifswald Moor Centrum gemeinsam mit dem Caspar-David-Friedrich-Institut an der Universität Greifswald in einer Ausstellung einen neuen Blick auf Moor zeigen. Künstler und Designer aus allen Bundesländern können bis zum 14. Juli ihre Arbeiten zum Thema "Moor" einreichen. Alle künstlerischen Medien sind bei der Bewerbung zugelassen. Das Preisgeld beträgt bis zu 1500 €. Hier alle Wettbewerbs-Informationen.
Das Image von Mooren ist oft negativ, dabei sind sie als Kohlenstoffspeicher von immenser Bedeutung für den Klimaschutz und erfüllen viele andere wichtige Funktionen. Entwässerung für forst- und landwirtschaftliche Nutzung bedrohen die Moore weltweit in ihrer Existenz. Dabei gibt es schon Lösungsansätze: Paludikultur, die nachhaltige nasse Nutzung von Mooren, kann Rohstoffe liefern und gleichzeitig das Klima schützen. In Greifswald wird seit über 200 Jahren zum Thema Moore geforscht. Mit Wettbewerb und Ausstellung „RUMOOREN!“ gehen die Greifswalder einen neuen Weg, um anhand künstlerischer Positionen einen kulturellen Diskurs anzuregen und auf die Situation der Moore aufmerksam zu machen.
Die Ausstellung läuft vom 24. September bis zum 8. Oktober 2017. Eröffnet wird sie während der internationalen Konferenz Renewable resources from wet and rewetted peatlands 2017. Ausstellungsort ist das Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Institut, Bahnhofstr. 46/47. Bewerbungen sind bitte als PDF an rumooren(at)uni-greifswald.de zu schicken.

 

Tagung Klimaschutz und Moornutzung – Potentiale in Deutschland

Tagung Klimaschutz und Moornutzung – Potentiale in Deutschland

Aktuelles Programm online

06/06/2017  Eine ganze Tagungswoche zu Paludikultur veranstaltet das Greifswald Moor Centrum vom 25.-30. September 2017. Der erste Tag ist allein dem Thema „Klimaschutz und Moornutzung: Potentiale in Deutschland“ gewidmet. Jetzt steht dafür das aktuelle Programm. Bis zum 15. August sind Anmeldungen zur Konferenz möglich.

 

Start für MOOSzucht

Start für MOOSzucht

Projekt vermehrt produktive Moose im Bioreaktor

31/05/2017  Im dreijährigen Projekt MOOSzucht forschen Wissenschaftler am Greifswald Moor Centrum mit Partnern an der Selektion hochproduktiver Torfmoos-Sippen und an Methoden zu deren Massenvermehrung im Photobioreaktor.
Um Torf maßgeblich im Gartenbau zu ersetzen, ist kultivierte Torfmoos-Biomasse eine vielversprechende Alternative. Ihr Anbau in Paludikultur erfordert zunächst eine Aussaat von Torfmoosen. Saatgut ist jedoch rar, da Torfmoose selten und geschützt sind.
Im Projekt ist geplant, Saatgut im Photobioreaktor im großen Stil zu vermehren. Um hohe Erträge zu erzielen und so die Rentabilität von Torfmooskultivierung zu erreichen, werden die Greifswalder Forscher besonders produktive Torfmoos-Sippen identifizieren und ihre genetischen Eigenschaften entschlüsseln. Die Leitung des Verbundprojektes liegt bei der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Partner sind die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, das Karlsruher Institut für Technologie – KIT und die Niedersächsische Rasenkulturen NIRA GmbH & Co. KG. Das Forschungsvorhaben wird im Programm „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Weitere Information bietet die Pressemitteilung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.