Aktuelles

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Schilf im Kessel, Torf auf dem Teller

Schilf im Kessel, Torf auf dem Teller

Cover Porstlarte "Moor muss nass!"

GMC-Wanderausstellung im BfN in Bonn

19/04/2017  Vom 23. April bis 24. Mai ist die Wanderausstellung Moor, Klimaschutz und Paludikultur des Greifswald Moor Centrum im Foyer des Bundesamtes für Naturschutz (Konstantinstr. 110) in Bonn zu sehen. Sie erklärt, welchen Beitrag nasse Moore für den Klimaschutz leisten und wiedervernässte Flächen sich nachhaltig nutzen lassen. Die Wanderausstellung wurde ist Teil des MoorDialog, einem Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative

Moor-Seminar von GMC und LUNG

Moor-Seminar von GMC und LUNG

Anmeldungen jetzt möglich

12/04/2018  Die Tagung „Landschaftsökologische Grundlagen der Moorkunde“ am 7. Juni richtet sich an Mitarbeiter von Forst- und Naturschutzverwaltung. Kostenfrei bietet sie praxisnahe Information z.B. zu Moortypen und ihrer Klassifizierung, zu ihrer Bedeutung für Biodiversität, Wasserhaushalt und Klimaschutz. Neben ihrem Schutz ist auch die mögliche nachhaltige Nutzung nasser Moore, genannt Paludikultur (lat. palus der Sumpf, cultura die Bewirtschaftung) ein Thema der Tagung. Diese findet von 10-17 Uhr in der Viehhalle (Speicherstraße 11, 18273 Güstrow) statt, gemeinsam organisiert von der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung am Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) und dem Greifswald Moor Centrum. Anmeldungen sind bis 31.5. per Anmeldeformular.

 

Moore, Messgeräte und viel Begeisterung

Moore, Messgeräte und viel Begeisterung

Wetscapes stellt sich Birgit Hesse (Bildungsministerin  M-V) vor

WETSCAPES stellt sich der Bildungsministerin vor

23/03/2018  Als letzte der fünf Exzellenzinitiativen in M-V besuchte die Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) am 23. März das Projekt WETSCAPES. Mit ihr kamen zwei weitere Landtagsabgeordnete der SPD – der Fraktionsvorsitzende Thomas Krüger und der hochschulpolitische Sprecher Dirk Stamer. WETSCAPES-Mitarbeiter von Doktoranden bis Professoren berichteten von den Feldforschungen, führten ihre Meßgeräte vor, erläuterten erste Erkenntnisse von wiedervernässten Mooren und zeigten erfolgreiche Paludikultur-Produkte. Thomas Krüger betonte die Bedeutung des Themas für das Land und verwies auf einen erfolgreichen Paludikultur-Betrieb in seinem Wahlkreis. Birgit Hesse erklärte zu Abschluss der Veranstaltung, dass sie nun verstanden habe, wie wichtig Moore sind und dass sie gespürt habe, mit welch großer Begeisterung in WETSCAPES gemeinsam geforscht wird.

 

Start für KLIBB

Start für KLIBB

Paludikultur und Naturschutz vereinbaren

01/03/2018  Wie Paludikultur naturschutzfreundlich gestaltet werden kann, das klärt das neue GMC-Projekt „KLIBB - Klimaschonende, biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung von Niedermoorböden“. Bis Oktober 2019 wird das vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Projekt Wissen zu den Effekten von Paludikultur auf Biodiversität sammeln. Dabei wird es auch erarbeiten, wie Fehlentwicklungen frühzeitig vermieden werden könnten und welche zusätzlichen Naturschutz-Leistungen der Landwirte bei Paludikultur wie honoriert werden müssten. KLIBB ist eine Kooperation der Universität Greifswald mit der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

 

Nicht nur für Typha-Pioniere

Nicht nur für für Typha-Pioniere

Am 13.2. wurde gezeigt, was Rohrkolben kann

12/02/2018  Rohrkolben (lat. typha), die Pflanze aus nassem Moor, lässt sich anpflanzen und ernten, liefert als nachhaltiger Baustoff Trockenheit und Wärme und schützt gleichzeitig das Klima! Das wollen der Unternehmer Aldert van Weeren und das Greifswald Moor Centrum bekannt machen. Beim Typha-Tag am 13. Februar in Kamp (Abzweig Anklamer Fähre) ab 12 Uhr zeigten sie die Ernte von Rohrkolben. Dass dieser sich als Dämmung und Dachdeckung verwenden lässt, war bei einer Führung durch ein renoviertes Gästehaus neben der Mahdfläche zu sehen. Diese innovative und lokale Verwertung eines nachwachsenden heimischen Rohstoffs ist eine Pionierleistung in Mecklenburg-Vorpommern, die auf internationales Interesse stößt: Zum Typha-Tag kamen Wissenschaftler und Praktiker aus den Niederlanden.

 

Indonesischer Moorpreis dotiert mit 1 Mio US$

Indonesischen Moorpreis dotiert mit 1 Mio US$

Moorbohrung auf Borneo (Foto: Tilmann Silber)

Konsortium um GMC gewinnt

02/02/2018  Für die Moor-Wissenschaftler der Universität Greifswald beginnt der Welttag der Feuchtgebiete (World Wetlands Day 2.2.) mit einem Paukenschlag: Im indonesischen Jakarta vergibt die dortige Regierung den mit 1 Million US-Dollar dotierten Indonesischen Moorpreis (Indonesian Peat Prize) - und die Moor-Wissenschaftler der Universität Greifswald gehören zum Gewinner-Konsortium. „Das ist eine Auszeichnung auf internationalem Niveau und eine Bestätigung und Chance für unsere Forschung, den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Moore in Indonesien und weltweit“ sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joosten, Moor- und Paläoökologe am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald und Mitbegründer des Greifswald Moor Centrum. In Indonesien forschen er und sein Team seit 2006 zu Treibhausgasen, Entwicklungsgeschichte und Landnutzung von Mooren. Das Land hat wegen intensiver landwirtschaftlicher Nutzung für Palmöl und Papierholz große Probleme. Für diese Monokulturen wurden tropische Moore großflächig trockengelegt. Die Folgen sind Degradierung, Landverlust, extreme Treibhausgasemissionen und verheerende Torfbrände. Diese haben in den letzten Jahren tausende Todesopfer und riesige Schäden im Land und in der gesamten Region verursacht. Die indonesische Regierung bekämpft diese klimaschädigenden Auswirkungen nun mit einem engagierten Programm, zu dem auch der Indonesische Moorpreis gehört. Mehr in der GMC-Pressemitteilung.